Projekt 52: Lesen

stillisierte Kamera mit einem Herz als Objektiv. Der Kameragurt besteht aus bunten Dreiecken. Der Schriftzug "Projekt 52) ist auf dem Gurt auf gelbem Untergrund zu lesen

Beim Projekt 52 geht es darum, jede Woche zu einem vorgegebenen Thema etwas zu machen, z. B. Foto, Zeichnung oder Text und das dann auf dem Blog oder auf Social Media zu teilen. Wichtig ist, dass nichts aus dem Archiv genommen werden soll. Es muss also extra für Projekt 52 bzw. für dem Thema produziert sein.


Ich kann mich gar nicht mehr daran erinnern, wie viel ich als Kind gelesen habe. Ganz dunkel erinnere ich mich an Besuche in der Mayerschen. Außerdem zeugen sämtliche Kinderbücher davon, dass ich offensichtlich auch als Grundschulkind Bücher verschlungen habe. Gelesen habe ich z. B. das Sams, die kleine Hexe und das kleine Gespenst. Und den kleinen Vampir natürlich auch. Aber wie das nun mal in den 1990ern so war, hat man nicht alles aus Spaß haargenau dokumentiert, erst recht nicht, was man so gelesen hat - und vor allem nicht als Kind.

Als ich älter wurde, habe ich irgendwie die Sattelclub-Bücher entdeckt. Ich weiß noch, dass ich die in der örtlichen Buchhandlung gekauft habe. Die Mädchen des Sattelclubs sind auch älter geworden und die Geschichten konnte man dann in einer neuen Buchreihe lesen. Ich hatte jede Menge Bücher von beiden Reihen. Auf dem zweiten Foto unten sind die Sattelclub-Bücher hinter mir im Regal.

Gerade sehe ich, dass es zu den Büchern auch eine australische Serie gab, die 2011 auch in Deutschland in der ARD ausgestrahlt wurde. Ob es die noch irgendwo zu sehen gibt?

Mittlerweile habe ich die Bücher nicht mehr, glaube ich. Ich bin wohl auch nicht mehr die Zielgruppe. Aber manchmal würde ich ja schon gerne noch mal ein paar lesen.

Ich hab auch in dem Alter andere Jugendromane gelesen, die sich eher um erste Liebe drehten. Nichts in Richtung der Bücher, die es heute gibt, also kein Spice, keine Dark Romance oder Romantasy.

Lesen ist quasi reisen, ohne, dass man dafür das Haus verlassen muss. Das trifft nicht unbedingt auf Sachbücher zu. Gerade lese ich "Enshittification: Wie Tech-Konzerne uns ausbeuten und was wir dagegen tun können". Da tauche ich höchstens ein in die naja ... Welt der Tech-Konzerne? In den Scheißhaufen, der das Internet geworden ist? Klingt nach keiner entspannten Reise.

Aber davor bin ich nach New York gereist und habe in "The Last Page" von Katie Holt Ella und Henry begleitet, wie sie eine Buchhandlung retten. Ich war noch nie in New York, geschweige denn in den USA. Da ich mir nicht vorstellen kann, so lange zu fliegen und mich momentan auch nichts in die USA zieht, bleibt es nur bei Reisen durch Büchern. Ist wohl auch besser so.

Wenn um mich herum die Welt verrückt spielt, sind Bücher genau richtig. Mir ist es mittlerweile auch egal, wenn es Romance ist (siehe "The Last Page"). Ich will mich mit der Realität in dem Moment nicht befassen, sondern brauche etwas Leichtes, Vorhersehbares. Etwas, was das Herz erwärmt. Aber ich lese auch ernste Bücher, mit politischen oder gesellschaftlichen Themen. Das hätte ich noch vor ein paar Jahren nicht getan. Dabei sind solche Bücher so wichtig.

Wer sehen möchte, was ich so lese, kann auf meinem Profil bei The StoryGraph vorbeischauen.

Das waren meine spontanen Gedanken zum Theme "Lesen".