Bloggerschnack Januar: meine größte Herausforderung beim Bloggen
Bloggerschnack ist eine Aktion vom Forum Blog-Hexen. Jeden Monat wird eine neue Frage rund ums Bloggen gestellt.
Thema Januar: Was ist deine größte Herausforderung beim Bloggen?
Themenfindung
Eine große Herausforderung ist die Themenfindung. Was interessiert die Leser*innen, was kann ich hier überhaupt erzählen, was möchte ich erzählen? Ursprünglich wollte ich einen reinen Bücherblog führen. Aber das wurde mir mit der Zeit zu eintönig. Klar lese ich weiterhin sehr gerne. Es vergeht tatsächlich kein Tag, an dem ich nicht lese. Aber mir fällt es schwer, in Worte zu fassen, wie ich am Ende ein Buch finde, was ich an dem Buch gut oder schlecht finde. Dabei wäre das doch eigentlich eine gute Schreibübung. Allerdings müsste ich mir dafür angewöhnen, Notizen beim Lesen zu machen. Und Notizen mache ich mir fast nie. Ich möchte schließlich lesen, weil es Spaß macht und nicht, weil ich euch am Ende erzählen muss, was besonders gut/schlecht war. Ich muss keine Analyse schreiben. Es ist nicht mein Beruf. Ich verdiene kein Geld damit. Wenn ich mal eine Rezension hier veröffentliche, halte ich mich kurz.
Manchmal kommen mir Ideen und ich verfasse einen Artikel, den ich aber dann doch nicht veröffentliche. Der liegt dann teilweise jahrelang rum. Ich hab jede Menge Drafts, die ich mal durchgehen könnte. Vielleicht finde ich ja noch ein paar interessante Schätze.
In meiner Notiz-App stehen auch ein paar Ideen, die ich aber dann doch nie umsetze. Ich zweifel dann an meinen Fähigkeiten, daran, ob das alles überhaupt hier Sinn macht.
Falls ihr Ideen habt, schreibt mir gerne.
Werbung für den Blog
Neue Artikel habe ich früher automatisch auf Twitter und Facebook verlinkt. Die Zeiten sind aber vorbei. Heute poste ich händisch neue Blogbeiträge auf Mastodon. Ich mag es nicht, gezielt meinen Blog zu bewerben. Vielleicht ist das ein Grund, wieso ich kein Geld mit dem Ding hier verdiene. Die paar Euro, die mir das Amazon-Partnerprogramm jährlich einbringt, kann ich mir eigentlich auch schenken. Lieber verlinke ich andere Buchhandlungen, z. B. Artemis Books in Aachen, direkt. Denn so kann ich auch noch lokale Buchhandlungen unterstützen. Geld verdiene ich durch meinen Job. Der Blog ist aber kein Job. Das Schreiben zum Beruf machen, das wäre schon nicht schlecht. Aber dazu fehlt mir die Disziplin.
Ich hab auch einen Instagram-Account für den Blog, aber den nutze ich nicht mehr.
Alt-Texte
Ich muss gestehen, dass ich es schwer finde, gute Alt-Texte für Fotos zu schreiben. Auch das wäre eine gute Schreibübung. Alt-Texte sind wichtig, damit auch die Menschen, die Beeinträchtigungen beim Sehen haben oder blind sind, etwas von den Fotos haben. Von der Digitalen Hochschule NRW gibt es eine schöne Übersicht, wie man gute Alt-Texte schreibt und was es zu beachten gilt. Die Checkliste bezieht sich vor allem auf Programme wie Word sowie Lernplattformen, z. B. Moodle und ILIAS. Aber zumindest die allgemeinen Tipps lassen sich auch auf Blogs übertragen.
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